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Ernährung
Warum B.A.R.F. ?
Die Ernährung unserer Hunde stellt einen wichtigen Aspekt in der Hundehaltung dar. Egal wie oder was man füttert, man sollte
sich vorher genau darüber informieren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Hund gesund und artgerecht zu ernähren. Man kann seinen Hund mit Fertigfutter
füttern oder man gibt alles artgerecht, nämlich roh. Hauptsache
man fühlt sich sicher.
Ich habe früher nur Trocken-/Dosenfutter gefüttert. Diese Art
von Fütterung ist auch sehr einfach, Sack/Dose kaufen,
aufmachen, und Portion in die Schüssel geben.
Nachdem aber unsere Sympathie das Trockenfutter einfach
nicht mochte und nur ganz mäkelig und wenig gefressen hat -
dementsprechend sah sie auch aus - spindeldürr, machte ich mir
ernsthaft Gedanken, was diesem Hund wohl schmecken könnte.
Außerdem waren die “Abgase” von ihr an manchen Tagen nicht
auszuhalten. 2 - 3 mal in der Woche wurde das Futter ganz
verschmäht und in ihrem Inneren rumorte und grummelte es
fürchterlich. An diesen Tagen war sie auch stiller als sonst und
sie hatte sichtlich Bauchschmerzen.
Als ich auf Informationssuche nach einer alternativen Art der
Ernährung war, machte mich ein Landtierarzt aus Norddeutsch-
land, wo wir zur Zeit im Urlaub waren auf B.A.R.F. aufmerksam. Es leuchtete mir ein. Als ich anderen Hundehaltern davon erzählte,
wurde meist mit dem Kopf geschüttelt, ja sogar beschimpft hat man mich - wie ich sowas meinem Hund antun könnte. Fleisch roh zu
geben, wäre ja das Gefährlichste überhaupt. Aber es gab auch andere Reaktionen - nämlich die von Leuten, die schon länger barften
und deren Hunden es sichtlich gut ging. Man glaubt gar nicht, wie viele es schon sind, wenn man das Thema erst mal anspricht.
Ich beschäftigte mich mehr mit der frischen/rohen Fütterung, lernte was man füttern darf und was nicht, wie füttert man und wie oft.
Auch stieß ich immer wieder auf die Inhaltsangaben von Fertigfutter. Immer mehr wurde mir bewusst, was ich da jahrelang meinen
Hunden gefüttert habe! Tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse (wie es so schön heißt), Zusatzstoffe ohne Ende, künstliche
Vitamine (das nur als kleiner Auszug). Nein das wollte ich meinem Hund nicht mehr antun.
Bevor mein Hund frisches Fleisch mit Gemüse/Obst in den Napf bekam, verging eine ganze Zeit und eines Tages im Februar 2006
wagte ich es. Von einem Tag auf den anderen habe ich das Futter selbst zusammengestellt und gefüttert. Ich hatte bis zu diesem Tag
gar nicht gewusst, dass mein Hund so schnell fressen konnte. Im Nu war der Napf leer. Nach all den Jahren bin ich zu dem Ergebnis
gekommen, dass die frische/rohe Fütterung für unseren Hund das Beste ist. Ein ganz angenehmer Nebeneffekt sind die klitzekleinen
Häufchen, die jetzt nur noch hinten heraus kommen.
In den Köpfen vieler Menschen geistert immer noch der Gedanke, man soll Hunden kein rohes Fleisch oder Knochen geben, die Tiere
würden dadurch aggressiv, könnten das Ganze nicht richtig verdauen, das ist natürlich absoluter Blödsinn.
Was ist natürlicher als das Füttern von rohem Fleisch, Knochen, Fisch, Gemüse, Obst usw.?
Argumente wie “Hunde bekommen nicht alle Nährstoffe, die sie brauchen wenn man sie roh füttert” höre ich oft.
Aber Nährstoffe, Vitamine usw. sind in den meisten Fertigfuttern viel zu hoch dosiert.
Warum haben wir solche Angst unsere Hunde mit nicht genügend Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen wenn wir frisch füttern?
Haben Sie schon mal ihren Nährstoffbedarf ausgerechnet, oder den Ihrer Kinder?
Wir nicht! Wir leben gesund und munter, denn wir ernähren uns abwechslungsreich! Und darin liegt das Geheimnis. Auch bei Ihrem
Hund!
Wussten Sie, dass es Fertigfutter erst ca. 70 Jahre gibt? Wie haben die Hunde vorher überlebt? Diese Hunde wurden mit der damaligen
Fütterung (Roh und mit Resten vom Tisch) meist 16 Jahre alt. Wenn man aber mancher Futterwerbung im TV Glauben schenkt, dürfte
sowas normalerweise gar nicht möglich sein.
Warum sollten wir unsere Hunde mit 4% Muskelfleisch füttern, wenn wir 100% geben können, warum nur 8% Pansen aus der Dose,
wenn wir frisch 100% grünen Pansen geben können? Warum billige Getreidereste, die viele Allergien, Arthrosen, Epilepsien oder
Bauchspeicheldrüsenerkrankungen auslösen können, anstatt Gemüse/Obst frisch zu geben?
Haben Sie sich das nicht auch schon gefragt? Nein?
Bedenken Sie ein Hund ist ein Karnivor, ein Fleischfresser. Nicht ausschließlich, aber zum größten Teil
Warum führt aber dann zum größten Teil bei so vielen Hundefuttersorten das Getreide die Zutatenliste an?
Ich kann natürlich hier nur meine persönliche Meinung wiedergeben. Bitte informieren Sie sich genau über rohes Füttern, ich bin Ihnen
bei Fragen gerne behilflich, wenn man dann aber sicher ist, macht es ungemein Spaß die Mahlzeiten für seinen Hund zuzubereiten.
Und am Schönsten ist es, wenn man sieht wie gerne der Hund sein Futter frisst!
Und Sie wissen genau was drin ist!
Ihrem Hund wünsche ich in Zukunft einen guten Appetit!
Auch unser neuestes Familienmitglied Magic-Girl wird roh und frisch ernährt, nachdem die ersten Tage mit Trockenfutter in puncto
“Ausscheidungen” meiner Ansicht nach nicht sehr optimal waren.